Erstellen einer Position

Im einfachsten Fall enthält ein Werkstückmodell lediglich Verschraubungspositionen.
Dem Werkstück können mithilfe unterschiedlicher Verfahren Verschraubungspositionen hinzugefügt werden.

Manuelle Erstellung von Verschraubungspositionen

  1. Wählen Sie im Modus Konfiguration auf der Seite Verschraubungspositionen in der Liste Verschraubungspositionen ein bestehendes Werkstück oder eine Gruppe/Ebene aus. Wählen Sie anschließend in der oberen linken Ecke die Schaltfläche Position hinzufügen aus.
    Das Popup-Fenster Position öffnet sich.

  2. Geben Sie auf der Registerkarte Position die Positionsparameter ein bzw. wählen Sie diese aus.

    • ID: legt die einzigartige Identifikator-Zeichenfolge der Position fest.
      Alle IDs müssen global eindeutig sein, weshalb keine andere Gruppe oder Position die gleiche ID aufweisen darf.

    • X / Y / Z: legt die physische Position der Verschraubungsposition fest. Diese Position wird normalerweise erneut zum Aktiveren und Deaktivieren von Räumen sowie für die Berechnung der Bildposition in der Werkstückansicht verwendet.

    • P-Satz: legt den Schraubparametersatz fest, der für diese Position ausgewählt wird.

    • Deaktiviert: Deaktiviert diese Position für die Verschraubung; kann als Referenzpunkt verwendet werden.

    • Werkzeuge: weist der Position das benötigte Werkzeug zu. Kein Werkzeug bedeutet alle Werkzeuge.

  3. Geben Sie auf der Registerkarte Raum die Raumparameter ein bzw. wählen Sie diese aus.

    Jede Verschraubungsposition verfügt über eine Toleranz, welche den Betrieb des Werkzeugs innerhalb eines sogenannten Aktivierungsraums erlaubt. Eine weitere Toleranz, die als Deaktivierungsraum bezeichnet wird, wird verwendet, um den Betrieb des Werkzeugs zu beenden.

    • Parameter für den Aktivierungsraum: aktivieren das Verschraubungswerkzeug in der festgelegten Position.

    • Parameter für den Deaktivierungsraum: zusätzlich zu den Parametern für den Aktivierungsraum kann ein erweitertes Volumen für die Parameter des Aktivierungsraums über die Parameter für den Deaktivierungsraum festgelegt werden.

    Weitere Informationen zu Räumen finden Sie im Kapitel Raumtypen.

    Wenn ein Werkstück zwei oder mehr Positionen beinhaltet, muss darauf geachtet werden, dass sich die Räume nicht überschneiden. Wenn Positionen einander überschneidende Räume des Typs Kugel oder Zylinder beinhalten, erscheinen gelbe Warnsymbole, die unter Verschraubungspositionen in einer Positionszeile angezeigt werden. Um das Problem zu beheben, bearbeiten Sie eine Position und ändern Sie die Raummaße in der Registerkarte Räume so ab, dass sich die Positionen nicht überschneiden.

  4. Legen Sie auf der Registerkarte Schraube die Bildposition und den Radius der Schraubendarstellung im Bild fest.
    Wenn diese Parameter nicht festgelegt werden, wird die Bildposition aus der Werkstücktransformation berechnet und der Radius zusätzlich standardmäßig auf den Wert 10 gesetzt.

  5. Geben Sie auf der Registerkarte Erweitert die erweiterten Parameter ein bzw. wählen Sie diese aus.

    • Reparaturmanagement

      • Wiederholungen: legt fest, wieviele Neuversuche für die Verschraubungspositionen zulässig sind. Im Dropdown-Menü Kein Lösen erforderlich/Lösen erforderlich kann konfiguriert werden, ob ein Lösevorgang erforderlich ist.

      • Überspringen von NIOs: legt fest, ob eine Verschraubungsposition übersprungen werden darf.

      • PSatz für Lösevorgang: definiert den PSatz für Lösevorgänge.

    • Koordinatensystem

      • Absolute Koordinate verwenden: hauptsächlich für die Ausgangsposition des Werkzeugs verwendet. Falls gewünscht, wählen Sie diese Option aus, um sich auf ein kartesisches System zu beziehen, das X-Achse, Y-Achse und Z-Achse zur Bestimmung eines Punktes mit einigem Abstand vom gemeinsamen Ursprung verwendet.

      • Geometriebedingung: die Geometriebedingungskennung aktiviert bedingte Segmente in der Geometrie. Einer bestimmten Position zugewiesene Geometriebedingungen erfordern, dass die Gruppe, welche diese Position enthält, mit erzwungener Verschraubungsreihenfolge konfiguriert wurde.

      • Position Nr.: wenn konfiguriert, erfolgt eine Rücksendung an die Verschraubungssteuerung.

    • Verzögerung

      • Verzögerung beim Eintreten [ms]: die in Millisekunden bemessene Verzögerung, bevor die ILG bekannt gibt, dass sich das Werkzeug im Inneren des Raums befindet.

      • Verzögerung beim Austreten [ms]: die in Millisekunden bemessene Verzögerung, bevor die ILG bekannt gibt, dass das Werkzeug den Raum verlassen hat.

  6. Wählen Sie in der unteren rechten Ecke des Popup-Fensters Position Speichern aus.

  7. Wiederholen Sie das Verfahren Erstellen einer Position – Manuelle Erstellung von Verschraubungspositionen so oft und für so viele Verschraubungspositionen wie erforderlich.